Lanzarote
Lanzarote ist eine der sieben bewohnten im Atlantischen Ozean liegenden Kanarischen Inseln. Geografisch ist sie die nordöstlichste, der Größe nach die viertgrößte Insel, womit sie zwischen den drei großen und den drei kleinen Kanaren liegt. Geologisch sind alle Kanarischen Inseln vulkanischen Ursprungs. Mit ihrem durchschnittlichen geologischen Alter von circa 20 Millionen Jahren gelten sie für die Geologen als noch jung, wobei Lanzarote zu den ältesten gehört.
Nach einer wechselvollen Geschichte unter verschiedenen Eroberern (Araber, Griechen, Römer, Portugiesen) gehört Lanzarote seit 1496 zu Spanien, ist seit 1982 autonom und seit 1986 Mitglied der Europäischen Gemeinschaft.
Mit ihrem ganzjährig milden und trockenen Klima und der durchschnittlichen Lufttemperatur von circa 20 °C ist Lanzarote ein beliebtes Urlaubsziel.
Dabei fasziniert die Insel weniger die einen reinen Badeurlaub suchenden Touristen, als diejenigen, die ihre bizarre Landschaft sehen und erleben möchten. Denn im heutigen Timanfaya-Nationalpark können sie die imposanten Spuren, die die Lava spukenden Vulkane bei ihrem von 1730 bis 1736 andauernden Ausbruch hinterlassen haben. Sehenswert und bewundernswert ist ebenfalls die einzigartige Atchitektur, die Insulaner und ihre Gäste der berühmtesten Persönlichkeit der Insel zu verdanken haben, dem Künstler César Manrique


