La Gomera
Als Kleinste der Kanarischen Insel wird die Insel La Gomera besonders gerne von Individualurlaubern besucht, die auf Bettenburgen und überfüllte Strände gerne verzichten.
Die zwölf Millionen Jahre alte Insel lockt nicht nur mit Ruhe, sondern auch mit dem größten zusammenhängenden Lorbeerwald weltweit. Zusammen mit den Vulkanschloten Nationalpark Garajonay, der zehn Prozent der Inselfläche bedeckt, gehört der Lorbeerwald sogar zum UNESCO-Weltnaturerbe. Die Geschichte der Insel reicht bis weit in die Antike zurück. Bekannt war die Insel bereits bei den Phöneziern, die aus dem Gebiet des Libanons und Syriens stammen. Später ließen sich hier die Guanchen, die Ureinwohner der Kanarischen Inseln nieder, die von nordafrikanischen Berbern abstammen. Von ihnen - so vermutet man - stammt wohl auch der Name der Insel, der sich auf den auf den alten Berberstamm "Ghomara" zurückführen lässt. Im 15. Jahrhundert wurde die Insel schließlich von den Spaniern erobert.
Heute lockt La Gomera vor allem durch seine vegetativen Vielfalt. Zwischen Heidemischwäldern, Baumheide, Feigenkakteen und anderen Pflanzen findet sich hier und da sogar noch die ein oder andere Bananenplantage, die zu einem ausgiebigen Spaziergang in der warmen Sonne einlädt.


