Handelssysteme
Das Handelssystem besteht aus Regeln und Weisungen - für den Handel mit Futures und Wertpapieren. Es gibt manuelle und mechanische Handelssysteme. Manuelle Handelssysteme werden mit der Hand bedient, weil sie einfache und wenige Anleitungen beinhalten. Mechanische Handelssysteme können dagegen nur von einem Computer ausgeführt werden, da sie sehr komplexe Algorithmen haben. Der Handel mit System nutzt Fundamentalanalyse, Technische Analyse und deren Indikatoren, um die Einstiegs- und Ausstiegssignale zu erzeugen. So den Bewegungen des Handels an der Börse auf die Spur zu kommen.
Es gibt bekannte Handelssysteme, die sich in Kategorien einteilen:
Mit Trendfolge-Systemen wird versucht in rentablen Kurstrends einzusteigen. Sie kaufen bei steigenden Kursen und bei fallenden Kursen, wenn das System möglich macht – leer verkaufen (short gehen) Wenn der Trend bricht, steigen Sie wieder aus, da es vorher aussichtslos ist, ein Trend vorher zu erkennen. Trendfolge kann man auch Trittbrettfahrer nennen. Alle Bewegungen wie Tiefstand und Kurserfolg sind nebensächlich. Trendfolge hat mit Erwartungen, also weniger mit der Technik zu tun.
Das Pullback-Handelssystem überwacht unerwartete Preisbewegungen korrigiert und passt sie an. Die Arbeit wird mit Bollinger-Bändern durchgeführt. es ist ein Verfahren den man auch bei Chartanalyse einsetzt. An der Börse kommt sehr oft zu unerwarteten Preisbewegungen von Wertpapieren. Nach einer Pressemitteilung sinken die Kurse und sie werden wieder nach oben korrigiert. Die Händler nutzen die Gelegenheit und kaufen die gefallenen Papiere, um sie für einen höheren, dem korrigierten Preis zu verkaufen.
Bei Channel-Breakout verlassen die Kurse den vorher festgelegten Bereich den Channel. Wo das Wertpapier in dem Moment steht, wird sie sich entweder mit oder gegen diese Kursbewegung entwickeln. Hier wird eine bestimmte Aktie für die Kursentwicklung in einem Bereich begrenzt, somit wird ein Maximal und ein Minimalwert festgesetzt. Nun wird beobachtet, ob der Kurs sich in diesem bestimmten Zeitfenster sich nur in dem Bereich bewegt. Wenn der Kurs den definierten Bereich verlässt, dann wird gegen den aktuellen Preisentwicklung gehandelt.
Zyklen sind jahreszeitliche Schwankungen, die auch in Preisbewegung enthalten sind. Jahreszeitliche Schwankungen sind sehr oft bei den Preisen für Landwirtschaftsprodukte zu sehen. Es gibt ein Modell für Börsenzyklus das nennt sich „6-Phasen Modell“ von Leon Levey. Anhand dieses Modells können die einzelnen Phasen analysiert werden. Es gibt noch ein ähnliches Modell von dem –Börsen-Guru Andre Kostolany, bekannt als das "Ei des Kostolany".
Patterns sind Preismuster, hier werden die Balken in einem Chart dargestellt. In dem Muster kann der Kursverlauf einer Aktie zwischen dem Eröffnungs-, Hoch-, Tief-, und Schlusskurs erkannt werden. Die erkannten Voraussagen können etwas über zukünftige Abläufe verraten.


