Gambia
Die Republik Gambia gehört zu Westafrika.
Einziges Nachbarland ist Senegal, das Gambia fast völlig umgibt. Mit rund 11.000 Quadratkilometern Fläche ist Gambia der kleinste Flächenstaat von Afrika. Die Einwohnerzahl des Landes liegt bei rund 1,5 Millionen Menschen. Wichtigstes Gewässer ist der Gambia-Fluss. Hauptstadt der präsidialen Republik ist Banjul.
Weitere bedeutende Städte sind Serekunda, Brikama und Bakau.
Geografisch befindet sich Gambia an der Westküste von Afrika und gehört zur Sudanzone, die eine Übergangszone von der Sahelzone zum tropischen Regenwald bildet. Das Klima des Landes ist tropisch und unterteilt sich in Trockenzeit, die von November bis Mai dauert, und Regenzeit. Landschaftlich ist Gambia von der Feuchtsavanne geprägt. Über 100 Säugetierarten sind in dem westafrikanischen Staat beheimatet.
Dazu gehören u. a.:
- Guinea-Paviane
- Husarenaffen
- Buschböcke
- Wasserkudus
- Flusspferde
- Nilwarane
- Krokodile
und eine Vielzahl von verschiedenen Vogelarten. Zu den wichtigsten Einnahmequellen des Landes zählt der Tourismus, zu dessen Hauptattraktionen die Strände Gambias gehören. Außerdem werden Vogel- und Flussexkursionen geboten.
Zu den Sehenswürdigkeiten Gambias gehören der Arch 22-Bogen in der Hauptstadt Banjul, der als Wahrzeichen des Landes gilt, das National Museum in Banjul, das Abuko Nature Reserve-Naturschutzgebiet, der Lamin Lodge, das Mungo-Park-Memorial sowie die mysteriösen Steinkreise von Wassu.


